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Lemania, Fliegerchronograph, «Monopusher», RAF, 1965, Edelstahl, Handaufzug, Kaliber 2220, mit Zertifikat von Beyer, Zürich

Lemania, Fliegerchronograph, «Monopusher», RAF, 1965, Edelstahl, Handaufzug, Kaliber 2220, mit Zertifikat von Beyer, Zürich

Normaler Preis CHF 5,524.61
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Gut zu wissen.

Lemania (später: Nouvelle Lemania) wurde 1884 von Alfred Lugrin unter dem Namen Lugrin S.A. in L'Orient im Vallée de Joux gegründet. Er spezialisierte sich auf die Fertigung von Chronographen, Stoppuhren und Repetitionsuhren. 1895 bezog das Unternehmen ein eigenes Fabrikgebäude in L'Orient. Bis 1930 wurde der Name Lugrin S.A. beibehalten, dann etablierte Lugrins Schwiegersohn Marius Meylan den Markennamen Lemania Watch Co. mit Sitz in L'Orient. 1932 schlossen sich Lemania, Omega und Tissot zur SSIH-Gruppe zusammen. Berühmtheit erlangte Lemania, als das Werk «Lemania 1873» 1962 von der Nasa ausgewählt wurde und in der Omega Speedmaster Professional (als Omega Kaliber 861) zum Einsatz kam – die bekannte Moonwatch.

Militäruhren.

Militäruhren gibt es fast so lange wie es Armbanduhren gibt. Die Chronologie dieses speziellen Uhrentyps reicht bis in die 1880er Jahre zurück. Damals erfüllten Uhren während des Gefechts oder bei der Planung von Kriegsmanövern eine entscheidende Funktion. Präzision und Zuverlässigkeit mechanischer Zeitmesser konnten Kriegserfolge beeinflussen.

Als der 2. Weltkrieg ausbrach, setzen die jeweiligen Verteidigungs­ministerien Standards für Militäruhren. Die Britische Luftwaffe «Royal Air Force» schrieb Militäruhren mit einem dunklen Zifferblatt, Leuchtanzeigen und einem exakten Uhrwerk mit 15 Steinen vor. Ihre Uhren bezogen sie von diesen 12 Herstellern: Buren, Cyma, Eterna, Grana, Jaeger-LeCoultre, Lemania, Longines, IWC, Omega, Record, Timor und Vertex.

Der Pfeil «Broad Arrow» bezeichnet allgemein Regierungseigentum, ist also nicht nur auf Uhren zu finden. Die Nummern auf der Rückseite 6BB/924-3306 verweisen auf Royal Air Force, Tritium luminierter Chrono. (6BB = RAF; 924 = Chronograph Air Crew; 3306 = luminous compound). Die beiden Zahlen 1977/65 bedeuten, dass dies das Exemplar mit der Nummer 1977 aus dem Jahr 1965 ist.

Daten:

Gehäuse: Rundes, zweiteiliges Gehäuse in poliertem Edelstahl, polierte und gestufte Lünette, eingelassene Krone, runder Chronographendrücker bei 2 Uhr, Plexiglas, verschraubter Gehäuseboden, innen mit Referenz 35-65 und «Acier inoxydable» signiert, aussen graviert mit dem pfeilförmigen Zeichen der British Army und der Liefernummer 6BB/924-3306, 1977/65, mit schwarzem Natoband.

Zifferblatt: Matt schwarzes Zifferblatt mit bedruckten, weissen, arabischen Ziffern, die vergrösserten Ziffern 6 und 12 Uhr sowie die Stundenindizes-Punkte sind mit Tritium beschichtet, äussere Minuteneinteilung in Strichen, zwei vertiefte Hilfszifferblätter, bei 9 Uhr für die konstante Sekunde, bei 3 Uhr der 30-Minuten-Zähler des Chronographen, signiert «Lemania», versehen mit dem «T» im Kreis für Tritium bei 12 Uhr, mit dem Pfeilzeichen der British Army sowie «Incabloc» bei 6 Uhr, am unteren Zifferblattrand «Swiss Made», weiss lackierte Chronographen-Stahlzeiger, skelettierte Stunden- und Minutenzeiger mit Leuchtmasse.

Beschreibung: Diese sehr schöne Lemania Monopusher kommt von einem Sammler, der diesen Fliegerchronographen bei der Beyer Chronometrie in Zürich gekauft hat. Die Uhr wurde von Beyer revidiert und zertifiziert.

Grösse: 39 mm

Werk: Kaliber 2220, schönes Handaufzugswerk mit Säulenrad Chronograph, Durchmesser 33,3 mm, Höhe 6,5 mm, Unruh mit Regulierschrauben und Breguet-Spiralfeder, Incabloc-Stosssicherung, 16 synthetische Rubine, polierte Schraubenköpfe, signiert «Lemania Swiss», sowie dem Cal. 2220, Werknummer 1'660’341

Zustand: Sehr schön erhaltene Militäruhr, Sammlerstück

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